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Pipeline-Inspektion



Dipl.-Ing. Steffen Paeper, TU Karlsruhe, 2002

 

 

 

1. Was arbeiten Sie und was ist dort Ihre Aufgabe?

 

Als Angestellter einer Firma für Pipeline-Inspektionen befasse ich mich mit so genannten Molchen, die unter anderem mit Sensoren bestückt werden, die geometrische Informationen von Pipelines aufzeichnen. Dabei geht es nicht nur um Pipelinekoordinaten, sondern auch um Deformationen der Pipelinewand selbst sowie um Deformationen der Pipeline-Trajektorie. Meine Aufgabe ist es, diese spezielle Toolgruppe zu betreuen und alle betroffenen Prozesse – z. B. Forschung und Entwicklung, Datenauswertung – zu koordinieren (Produktmanager).

 

 

2. Was macht Ihnen an Ihrem Job besonders Spaß?

 

Pipelines gibt es überall und somit sind wir quasi weltweit tätig. Anfragen von Kollegen aus Australien (MESZ + 7 Stunden) und den USA (MESZ - 7 Stunden) können den Arbeitstag aber schon recht lang werden lassen. Ich bin zwar kein Service-Ingenieur, komme jedoch auch ab und an mal als Begleitung eines Prototyps direkt zur Pipeline. Spannend ist dabei, dass solche Auslandseinsätze schwer zu planen und sehr spontan sind.

 

 

3. Wie sind Sie zu Ihrem Job gekommen und was hat Ihnen dabei besonders geholfen?

 

Nach einem Praktikum und anschließender Diplomarbeit (Datumstransformation von Pipeline-Koordinaten) war der Weg frei für eine Anstellung. Hilfreich dabei waren die kurzen Dienstwege beim (zukünftigen) Arbeitgeber sowie die flexiblen Sprechstunden bei den Institutsmitarbeitern und Betreuern der Diplomarbeit.

 

 

4. Hat Sie Ihr Studium gut vorbereitet, was ist besonders wichtig für Studenten?

 

Das Studium der Geodäsie ist eine echte Herausforderung! Insofern war die Umstellung auf das Arbeitsleben nicht schwer. Besonders wichtig für Studenten ist der frühe Blick über den Tellerrand und ein bisschen Auslandserfahrung kann auch nicht schaden.

 

 

5. Was hat Ihnen besonders gut am Studium in Karlsruhe gefallen?

 

Kein Massenstudium, gutes Verhältnis zu den Professoren und Mitarbeitern, relativ viel Praxis im Studium (Messübungen im Schwarzwald), internationale Projekte, der Campus (generell), Wetter, Klima und „Way of Life“ in Karlsruhe und Umgebung